
Sprache meiner Kunst
In meiner Malerei, in meinen Skulpturen und in der Fotografie steht der Mensch im Zentrum, nicht als realistisches Abbild, sondern als Gefühl, als Energie, als innere Bewegung. Leuchtende Farben, abstrakte Formen und klare Linien verweben sich zu einer Sprache, der Sprache der Kunst, in der Psyche, Emotion und Körper miteinander in Resonanz treten.
Galerie
Die Farbe spricht, noch bevor ein Wort geboren ist. Sie tanzt auf dem Papier, leicht und tastend, galoppiert über die Leinwand, als wüsste sie den Weg schon vor der Hand, die sie führt. Linien entstehen nicht aus Absicht, sondern aus Begegnung. Die Farbe um armt die Figuren, nicht um sie festzuhalten, sondern um ihnen für einen Augenblick Gestalt zu schenken. Rot erwacht aus Grün, wie ein Gedanke, der sich erst im Widerspruch klärt. Gelb und Grau geraten aneinander, Grün mischt sich ein, nicht als Schlichtung, sondern als Erinnerung daran, dass viele Farben, aus vielen anderen besteht. Immer wieder drängt sich Gelb ins Blickfeld, ungeduldig, fordernd, wie eine Frage, die nicht verstummen will. Worte lösen sich auf, werden zu Farben und die Farben beginnen zu sprechen. Sie bestimmen die Form, doch die Form antwortet nicht mit Grenzen, sondern mit Bewegung. So wächst eine Komposition, nicht geplant, sondern gehört. Ein stiller Dialog zwischen Sehen und Sein, in dem die Farbe nicht abbildet, sondern denkt.













